Archive for the ‘Krankenkassen’ Category

BKK Hoesch erhebt Zusatzbeitrag

Dienstag, Februar 8th, 2011

In seiner Sitzung am 4. Februar 2011 hat der Verwaltungsrat der BKK Hoesch die Einführung eines Zusatzbeitrages ab Januar 2011 beschlossen. Der  Zusatzbeitrag wird 15 EUR monatlich betragen. Er ist jeweils für ein Quartal in Höhe von 45 € bis zum 10. des zweiten Monats des Quartals zu entrichten Abweichend davon wird die erste Fälligkeit der 25. März 2011 sein. Die Mitgleider werden bis spätestens 24.02.11 darüber schriftlich informiert.

Die Erhebung des  Zusatzbeitrages ist notwendig, weil das Jahresergebnis 2010 der BKK Hoesch durch eine Reihe von Einmaleffekten stark belastet wurde. Hierzu zählen Verpflichtungen aus Vorjahren unter anderem für den Krankenhausbereich und den Risikostrukturausgleich, die erst jetzt wirksam werden. Im Ergebnis wird die BKK Hoesch das Geschäftsjahr 2010 mit einem deutlichen Fehlbetrag abschließen.  Die laufenden Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds reichen nicht zur Deckung dieses Fehlbetrages und den Aufbau der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage aus.
Gleichzeitig erstellt die BKK Hoesch ein Konsolidierungskonzept. Vorstand und Verwaltungsrat der BKK Hoesch gehen davon aus, dass damit eine gute Chance besteht, den Zusatzbeitrag auf das Jahr 2011 zu begrenzen.

Studenten müssen höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen

Donnerstag, Dezember 23rd, 2010

Studenten müssen ab 2011 höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen. Zunächst steigen ab 01.01.2011 die KV- Beiträge auf  55,55 EUR im Monat. Ab dem Sommersemester wird der Beitrag dann voraussichtlich auf 64,77 EUR ansteigen. Der bisherige KV-Beitrag für Studenten lag bei 53,40 EUR im Monat.

Studenten, die das 14 Fachsemester oder das 30 Lebensjahr vollendet haben, müssen ab 01.01.2011 den regulären Beitragssatz der Krankenkassen von 15,5 % bezahlen.

Nach dem der Bundesrat eine Erhöhung der Bafög-Sätze  für das Wintersemester beschlossen hatte, wird der Zugewinn an Förderung den Studenten ab dem Sommersemester durch den erhöhten Krankenkassenbeitrag wieder abgenommen. Wer also ab 01.01.2011 mehr Bafög erhält, muss auch mehr in die Krankenversicherung einzahlen.

Betroffen sind von der Erhöhung vorwiegend die Studenten im Alter zwischen 25 und 30 Jahre. Wer noch keine 25 Jahre alt ist wird zumeist über die Familienmitversicherung der Eltern krankenversichert und wer älter als 30 Jahre ist und schon mehr als 14 Semester studiert, darf die Studenten-KV nicht mehr wählen.

AOK Nordost

Freitag, Dezember 10th, 2010

Ab 01.01.2011 gibt es wieder eine neue Krankenkasse. Die AOK Berlin-Brandenburg und die AOK  Mecklenburg-Vorpommern fusionieren zur AOK Nordost. Zu dieser Vereinigung haben Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Manuela Schwesig, Ministerin für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern, jetzt offiziell grünes Licht gegeben. Die  AOK Nordost wird 2011 ohne Zusatzbeitrag starten. Die neue Kasse hat dann rund 1,8 Millionen Kunden und ist damit die größte Krankenkasse in den drei Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg. Bundesweit gehört sie zu den 10 größten Krankenkassen.

Die AOK Nordost baut auf die umfangreichen Leistungs- und Serviceangebote in den jeweiligen Bundesländern auf. Sitz der neuen Krankenkasse wird in Potsdam sein. Der Sitz der Pflegekasse ist Berlin.

Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin-Brandenburg: “Wir stärken unsere Position als Marktführer in den Regionen. Dabei liegt unser Fokus auch künftig auf der regionalen Präsenz. Das wohnortnahe Servicecenternetz mit 112 Standorten bleibt in allen drei Bundesländern vollständig erhalten. Erfolgreiche, auf die Bedürfnisse der Regionen zugeschnittene, Gesundheits- und Präventionsprogramme können weiterentwickelt werden. Und was für die Versicherten besonders zählt: Die AOK Nordost startet ohne Zusatzbeitrag.”

günstige Tarife bei der PKV auch für Studenten

Mittwoch, August 12th, 2009

Neben gesetzlichen Krankenkassen können Studenten auch in private Krankenkassen eintreten. Viele private Krankenkassen bieten seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform zum 01.01.09 inzwischen ganz spezielle Studententarife an. Die Studententarife bekommt man für ca. 100 Euro pro Monat. Sie beinhalten in der Regel alle Vorzüge, die auch andere PKV- Versicherte genießen, also z.B. Chefarztbehandlung im Krankenhaus, Erstattung von Behandlungskosten bei Heilpraktikern bis zu einem bestimmten Betrag, Übernahme von Zahnersatzkosten und Zuzahlungen bei Sehhilfen.
Der monatliche Beitrag ist abhängig von der Höhe eines Selbstbehaltes. Je höher dieser ist,  um so niedriger ist der Beitrag, den die Studenten zahlen müssen.  Möglich sind auch Tarife mit teilweiser Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit oder Verzicht auf Krankentagegeld und Krankenhaustagegeld. Die Wahl solcher Tarife verringert den monatlichen Beitrag noch weiter.

Trotz unvorhergesehener Impfkosten kein Zusatzbeitrag 2009

Montag, August 10th, 2009

„Der Streit um die Kostenübernahme für die Impfung gegen die Schweinegrippe verunsichert die Bevölkerung. Wir wissen um unsere Verantwortung für die Versicherten und tragen deshalb selbstverständlich die Kosten für den Impfstoff.

Schon dieser Posten kann für die größte Krankenkasse in Thüringen und Sachsen eine Summe von rund 30 Millionen Euro ausmachen. Aber wie auch immer die Verhandlungen mit den Verantwortlichen in den nächsten Tagen ausgehen: Einen Zusatzbeitrag wird die AOK PLUS im Jahr 2009 nicht erheben – auch nicht wegen der Schweinegrippe.“

(Statement des Vorsitzenden des Vorstandes der AOK Plus, Rolf Steinbronn)

Krankenkassen vergleichen

Dienstag, August 4th, 2009

Da seit 01.01.09 die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen gleich hoch sind, fällt den Nutzern ein Vergleich zunehmend schwer. Nach welchen Kriterien sollte man jetzt die Krankenkasse auswählen? krankenkassennetz.de hat  mit der Seite krankenkassen-direkt-vergleich.de eine neue Vergleichsform entwickelt.  Zwischen zwei Krankenkassen kann man jeweils die Satzungsleistungen, die Bonusmodelle, die Wahltarife und die Zusatzversicherungen vergleichen. Außerdem sieht man, in welchen Bundesländern die Krankenkassen geöffnet sind und kann sich die Adressen aller Geschäftsstellen anzeigen lassen.

GEK steht vor Fusion

Montag, Juli 20th, 2009

Die GEK will nach Informationen des Branchendienstes APOTHEKE ADHOC mit einer der großen Ersatzkassen fusionieren. Diesen “Zukunftsbeschluss” habe der Verwaltungsrat der GEK am vergangenen Freitag gefasst, bestätigte ein Sprecher der Kasse.

“Der Vorstand wurde beauftragt, Verhandlungen mit anderen Kassen über eine Vereinigung aufzunehmen.” Heutzutage seien Krankenkassen vor allem auf “Marktmacht” angewiesen, so der Sprecher. Diese soll der neue Partner mitbringen: “Die GEK will bevorzugt mit einer großen Ersatzkasse fusionieren”, so der Sprecher. Einen Zusammenschluss mit mehreren kleinen Kassen wird es dagegen nicht geben. Mit 1,7 Millionen Versicherten ist die GEK nach eigenen Angaben zufolge derzeit die elftgrößte deutsche Krankenkasse. Bereits Anfang Juli hatte es Berichte über Gespräche zwischen der Barmer EK und der GEK gegeben, doch keine der Krankenkassen wollte die Pläne damals bestätigen. Mit dem Beschluss des Verwaltungsrates dürfte die Barmer nun offiziell als möglicher Fusionspartner auf dem Plan stehen. Auch die Techniker Krankenkasse und die DAK kommen in Frage. Die Fusion kann dem Sprecher zufolge frühestens 2010 stattfinden.
(Quelle: Apotheke ADAOC)

AOK Berlin und der AOK Brandenburg fusionieren

Dienstag, Juni 30th, 2009

Die Verwaltungsräte der AOK Berlin und der AOK Brandenburg haben beschlossen, dass die beiden Krankenkassen  zum 1. Januar 2010 zur AOK Berlin-Brandenburg – Die Gesundheitskasse fusionieren werden.

Sitz der neuen Krankenkasse, die mit über 1,3 Millionen Versicherten und rund 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Krankenkasse der Region sein wird, wird Potsdam werden. Die AOK-Pflegekasse wird ihren Sitz in Berlin haben. Die 72 Beratungsstandorte bleibt voll erhalten.

Vorstandsvorsitzender Frank Michalak: „Die AOK als Marktführer der gesetzlichen Krankenversicherung in der Region hat schon jetzt mit dem Gesundheitsfonds und dem Morbi-RSA einen ganz neuen Auftritt. Mit einem gleichen Beitragssatz für alle Kassen ist nicht mehr die Beitragshöhe der entscheidende Grund für die Kassenwahl. Jetzt treten Leistungsangebote und Service in den Vordergrund. Das hat uns in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg bereits einen kräftigen Schub nach vorne gebracht. Die finanziellen Mittel, die nach den neuen Ausgleichsmechanismen zusätzlich in die Region fließen, werden für die Absicherung einer guten, wohnortnahen medizinischen Betreuung unserer Versicherten und für die Einführung sinnvoller Versorgungskonzepte eingesetzt. Die neue AOK zählt ab 2010 zu den 15 größten Krankenkassen in Deutschland. Sie wird dann eine noch bessere Ausgangsposition haben, um die Versorgung der Versicherten besser zu gestalten und weitere Wirtschaftlichkeitspotentiale auszuschöpfen. Wir werden als neue Großkasse in einem Markt von rund 6 Millionen Einwohnern neue Versicherte gewinnen und unsere Position weiter stärken. Das ist gut für die Region. Wir werden die Vorteile von Metropole und Land bündeln und neue Dynamik in die medizinische Versorgungslandschaft bringen.“

Es wird keinen fusionsbedingten Personalabbau geben.  Statt dessen will die AOK mit einer klaren Wachstumsperspektive  neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Zusatzbeiträge der Krankenkassen

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Zusatzbeiträge  werden zunächst  nur für wenige Versicherte fällig. Statt 16 Krankenkassen mit 4,5 Millionen Versicherten sind es ab 07/09 wohl nur zwei oder drei kleine Krankenkassen betroffen, teilte das Bundesversicherungsamt mit.
Derzeit liegt dem Amt aber noch kein offizieller Antrag einer bundesweit agierenden Kasse vor, so Sprecher Theo Eberenz. Mindestens vier Wochen vorher müssen die Kassen die Versicherten informieren, somit  könnte der Beitrag frühestens Mitte Juli erhoben werden.
Das es letztlich doch keine 16 sondern nur 2 – 3 Krankenkassen werden, die einen Zusatzbeitrag erheben, hängt damit zusammen, dass einige der Kassen, die in finanzieller Schieflage waren, sich einen großen Fusionspartner gesucht haben.

Einen Zusatzbeitrag können Krankenkasse erheben, wenn sie mit dem Geld, das ihnen der Gesundheitsfonds zuweist, nicht auskommen. Sollte eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben, besteht Sonderkündigungsrecht.

Fusion BKK·VBU und Mitteldeutsche BKK

Mittwoch, Juni 17th, 2009

Zum 01. 07.09 fusionieren die BKK·VBU und die Mitteldeutsche BKK zur  BKK·VBU. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen in ihren letzten Sitzungen. “Damit stärken wir die Potenziale unserer beiden Unternehmen und nutzen die entstehenden Synergien”, erklärten Andrea Galle, Vorstand der BKK·VBU und Thomas Ibe, Vorstand der Mitteldeutschen BKK. Die Versicherten der Mitteldeutschen BKK werden künftig von den vielen Zusatzleistungen der BKK·VBU profitieren. Die neue Krankenkasse erhebt keinen Zusatzbeitrag. “Unsere Finanzbasis ist solide, wir werden das ganze Jahr über ohne Zusatzbeiträge unserer Versicherten auskommen”, betonten die Vorstände. “Steigende Versichertenzahlen sind beste Voraussetzungen für Ärzte, Kliniken und andere Leistungserbringer, ein ernstzunehmender und verlässlicher Vertragspartner zu sein, was wiederum unseren Versicherten zugute kommt”, erklärten Andrea Galle und Thomas Ibe. Die BKK·VBU ist in Berlin vor allem Vorreiter beim Abschluss von Integrierten Versorgungsverträgen und hat als erste BKK einen Vertrag mit dem Medizinischen Versorgungszentrum MediPlaza abgeschlossen. “Mit der Fusion stellen wir uns dem Wettbewerb um besten Service und Versorgung der Versicherten in Zeiten des Gesundheitsfonds”, so die Vorstände weiter. Mit der Fusion stärkt die neue Krankenkasse ihre Positionierung im Osten Deutschlands und wird zukünftig – bis auf das Saarland – in allen Bundesländern geöffnet sein. Derzeit betreuen 540 Beschäftigte der BKK·VBU rund 284.000 Versicherte. Damit ist die BKK·VBU die größte Betriebskrankenkasse mit Sitz in den neuen Bundesländern und Berlin. Die Mitteldeutsche BKK hat 12.000 Versicherte und 40 Beschäftigte. Die beiden ServiceCenter der Mitteldeutschen BKK in Merseburg und Halle werden den Versicherten weiterhin offen stehen. Die neue Krankenkasse ist mit ServiceCentern in allen neuen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen vertreten.