Gesetzliche Krankenkassen wollen bei Zusatzbeiträgen hart durchgreifen

Seit Anfang vergangenem Jahrverlangen die ersten Krankenkasse Zusatzbeiträge.  Aktuell sind es 13  gesetzliche Krankenkassen, die einen Zusatzbeitrag erheben. Da dieser nicht automatisch mit dem Lohn abgeführt wird, sondern die Versicherten ihn selbst überweisen müssen, gibt es viele Versicherte, die sich weigern, die Zusatzbeiträge  zu bezahlen. Deshalb wollen die gesetzlichen Krankenkassen jetzt hart durchgreifen. Zu diesem Zweck haben sie bereits Daten der Versicherten an die die zuständigen Hauptzollämter übermitteln und diese  mit Forderungseintreibungen der ausstehenden Zusatzbeiträge beauftragt.

Wer die Zusatzbeiträge nicht zahlt, dem drohen Gehaltspfändungen. Somit werden zu den Zusatzbeiträgen weitere Kosten für die Versicherten anfallen, die nicht gezahlt haben. Verbraucherzentralen raten den Mitgliedern, die Zusatzbeiträge zu bezahlen, da die Rechtslage eindeutig ist.

Ein Aufschieben oder Nichtbezahlen macht keinen Sinn.  Auch Hartz IV Empfänger, die den Zusatzbeitrag ebenfalls entrichten müssen, sind nicht ausgenommen.

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